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Bachblüten bei unseren Hunden

Naturheilkunde bei unseren Hunden??? Gegenfrage: warum nicht? Vielen Vierbeinern konnte damit schon geholfen werden, wie ich aus Seminaren, eigener Erfahrung und auch aus meinem Bekanntenkreis weiss.

Die Bachblütentherapie wird hauptsächlich bei psychischen Störungen eingesetzt. Aber auch zur Begleittherapie bei verschiedenen Krankheiten oder zur Vorbereitung auf eine Reise, einen Tierarztbesuch oder eine Ausstellung können diese Tropfen verabreicht werden.
Diese Therapie wurde von Dr. Edward Bach ursprünglich für die Menschen entwickelt, wird aber auch auf die Tiere angewendet. Bachblüten wirken positiv auf negative Seelen- und Charakterzustände und gleichen so die innere Harmonie bei Mensch und Tier wieder aus.

Die Original Bachblüten werden an genau bestimmten Plätzen gesammelt, die von Edward Bach festgelegt wurden. Man sammelt sie während ihre höchsten Blütezeit. Dabei werden sie direkt in Quellwasser gelegt und in die Sonne gestellt. Lt. Bach überträgt sich so die Energie aus den Blüten in das Wasser. Danach wird diesem Wasser Alkohol zugegeben, um es haltbarer zu machen und wird dann meist wieder verdünnt eingesetzt. Lt. Bach hat die im Wasser gebundene Energie, der Blüten, eine ausgleichende Wirkung auf psychische Zustände. Original Bachblüten erkennt man dem Schriftzug "Bach Original Flower Concentrates" auf den Stockbottels.
Nach Dr.Bach gibt es 38 Blütenessenzen, die ich hier einmal auflisten will und Dir auch jeweils einen Anhaltspunkt geben möchte, wann welche Essenz eingesetzt wird.

  1. Agrimony: bei unausgeglichenen und unruhigen Hunden
  2. Aspen: für sensible und ängstliche Hunde
  3. Beech: für aggressive Hunde
  4. Centaury: für willenschwache und unterwürfige Hunde
  5. Cerato: für Hunde mit wenig Selbstbewußtsein
  6. Cherry Plum: für angespannte, gestreßt wirkende Hunde
  7. Chestnut Bud: für konzentrationsschwache Hunde beim Training z.B.
  8. Chicory: für Hunde, die ständig die Aufmerksamkeit für sich beanspruchen
  9. Clematis: für passive, motivationslose Hunde
  10. Crab Apple: für Hunde, die sich ständig putzen wie eine Katze
  11. Elm: für Hunde mit Unsicherheit und geringem Selbstbewußtsein
  12. Gentian: für mißtrauische und überängstliche Hunde
  13. Gorse: für Hunde mit niedrigem Lebenswillen
  14. Heather: für Hunde, die durch ihre Anhänglichkeit lästig und penetrant sind
  15. Holly: für gefährlich, aggressive Hunde
  16. Honeysuckle: für Hunde, die sich schlecht auf neue Lebensumstände einstellen können
  17. Hornbeam: für erschöpft wirkende Hunde
  18. Impatiens: für leicht reizbare Hunde, aufgrund ihrer hohen Nervosität
  19. Larch: für Hunde mit einem Mangel an Selbstbewußtsein
  20. Mimulus: für unausgeglichene Hunde, die ängstlich reagieren
  21. Mustard: für unausgeglichene Hunde, die launisch reagieren
  22. Oak: für unermüdliche Arbeitstiere, Hunde die sich verausgaben
  23. Olive: für müde, kraftlose Hunde
  24. Pine: für unterwürfige und unsichere Hunde
  25. Red Chestnut: für bemutternde Hunde
  26. Rock Rose: für ängstliche Hunde, die oft von Panikattacken gequält werden
  27. Rock Water: für Hunde, die festgefahrene Gewohnheiten brauchen
  28. Scleranthus: für Hunde, die unter starken Stimmungsschwankungen leiden
  29. Star of Bethlehem: für körperlich und psychisch geschockte Hunde, z.B. nach einem Unfall
  30. Sweet Chestnut: für geschwächte Hunde, die ihre Belastbarkeit erreicht haben
  31. Vervain: für dickköpfige Hunde, die übertrieben bei der Sache sind
  32. Vine: für Hunde, die sich überhaupt nicht unter(-ein)ordnen wollen
  33. Walnut: für unsichere Hunde, wenn sie nicht mit Veränderungen klarkommen
  34. Water Violet: für unnahbare Hunde, halt kleine Einzelgänger ;-)
  35. White Chestnut: für Hunde, die keine Konzentration halten können und dabei auch noch unsicher sind
  36. Wild Oat: für intelligente Hunde, die aber kein Durchhaltevermögen haben
  37. Wild Rose: für depressiv wirkende Hunde, die auch keinen Lebenswillen zeigen
  38. Willow: für Brummbären ;-), Hunde die mürrisch und schlecht gelaunt wirken

Dann gibt es noch die sogenannten Notfalltropfen, die wie ihr Name schon sagt, nur im Notfall oder anderen besonderen Situationen verabreicht werden sollen. Also nicht für eine Dauertherapie gedacht sind. Diese Rescue Tropfen sind eine Mischung aus Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem. Diese Tropfen kann man bei Streßsituationen einsetzen, bei Schock, vor Tierarztbesuchen oder vor operativen Eingriffen. Außerdem gibt es dann noch eine Rescue-Creme, die noch zusätzlich Crab Apple enthält und bei Verbrennungen, Prellungen, Stauchungen und kleineren Verletzungen ihre Anwendung findet.

Die Bachblüten gibt es in sogenannten Stockbottles, Fläschen mit 10ml Inhalt in der Apotheke oder auch über das Internet sind sie zu beziehen. Diese Konzentrate mußt Du aber dann erst mit stillem Wasser ohne Kohlensäure verdünnen, bevor Du sie Deinem Hund verabreichen kannst. Willst Du mehrere verschiedene verabreichen, so mußt Du Dir diese zusammen mischen. Du solltest aber nicht mehr als sechs bis acht verschiedene geben.
Als Anhaltspunkt für die Dosierung gilt: pro Blüte 2 Tropfen, bei einer Mischung von 10ml. Je nach Größe Deines Hundes, 3, 5 oder 10 Tropfen dreimal täglich.

Ein Mensch kann sich ja vielleicht eine Wirkung einbilden, aber unser Hund wohl nicht...wir sehen nur die Besserung und können uns mit unserem Hund am Leben erfreuen. Im folgenden Teil findest Du die Blütenessenzen etwas ausführlicher beschrieben. Trotz allem sollte man sich, wenn man unsicher ist, in der Auswahl der Blüten von einem erfahrenen Bachblütentherapeut oder einem homöopathisch interessierten Tierarzt unterstützen lassen.

Bachblüten bei unseren Hunden von A - G

Bei Verhaltensauffälligkeiten unserer Hunde kann man diese Blütenessenzen unterstützend einsetzen. Ich betone: unterstützend!!! Denn man muss auch an der Ursache arbeiten. Fehlverhalten unserer Hunde liegt meist in ihrem Umfeld, also ich kann z.b. nicht erhoffen, dass ich einen unsauberen Hund nur durch die Bachblütentherapie stubenrein bekomme. Darum ist es wichtig immer gleichzeitig die auslösenden Faktoren zu ändern.

Hunde spiegeln oft in ihrem Verhalten Konflikte wieder; also bitte nicht immer schimpfen, wenn der Hund sich nicht so verhält, wie man es erwartet, sondern es vielleicht auch mal als seelischen Hilferuf ansehen. Wer seine Tiere beobachtet, kann vieles erkennen, auch wie man ihm helfen kann, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.
So nun aber endlich die einzelnen Blüten, mit einer kleinen Erklärung zu ihrem Einsatz:

1.Agrimony (Odermennig) ==> Konfrontationsblüte:
Die Hunde wirken fahrig und unruhig, sie geraten leicht in Aufregung. Nach aussen hin wirken sie fröhlich und aufgedreht, in ihrem Inneren versuchen sie aber die Unruhe zu überspielen.

2.Aspen (Espe oder Zitterpappel) ==> Ahnungsblüte:
Die Hunde zeigen oft ein unerklärliches Angstverhalten, sie zittern vor Angst und jaulen auch häufig. Alleinsein und Dunkelheit machen ihnen Angst, auch bestimmte Situationen werden aus der Angst heraus gemieden.

3.Beech (Rotbuche) ==> Toleranzblüte:
Die Hunde zeigen ein aggressives Verhalten, manchmal auch Protestaktionen wie Unsauberkeit und sich ins eigene Fell beissen. Sie können ihr aggressives Verhalten sowohl dem Menschen gegenüber zeigen, wie auch ihren Artgenossen.

4.Centaury (Tausendgüldenkraut) ==> Willensblüte:
Die Hunde zeigen oft ein unterwürfiges Verhalten, sowohl bei ihren Artgenossen, wie auch beim Menschen. Sie sind hyperbrav, immer lernwillig und auch leicht zu überfordern. Sie zeigen so gut wie keinen eigenen Willen.

5.Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut) ==> Intuitionsblüte:
Die Hunde gehorchen oft jedem Menschen und ordnen sich auch ihren Artgenossen leicht unter. Sie zeigen ein unsicheres Verhalten und ahmen darum oft das Verhalten der Anderen nach. Diese Blüte hat sich bei Hunden bewährt, die zu früh von ihrer Mutter und den Geschwistern getrennt wurden.

6.Cherry-Plum (Kirschpflaume) ==> Loslassblüte:
Die Hunde neigen oft zu zwanghaften Handlungen, z.b. im Kreis drehen. Sie neigen zu plötzlichen Anfällen von Aggressivität und sind dann auch nicht mehr ansprechbar. Sie können dann für ihre Artgenossen, aber auch für ihre Menschen gefährlich werden. Angstbeisser zählen häufig hierzu, wobei man diese Blüte selten als Einzelessenz einsetzt.

7.Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie) ==> Lernblüte:
Die Hunde sind meist unaufmerksam und man kann ihnen nur schwer etwas beibringen. Sie lernen schlecht und machen immer wieder die gleichen Fehler. Anscheinend sind sie nicht in der Lage aus ihren eigenen Erfahrungen zu lernen.

8.Chicory (Wegwarte) ==> Taktikblüte:
Die Hunde wollen immer die volle Aufmerksamkeit ihrer Umgebung. Sie fordern sie durch Bellen, Jaulen und Anstupsen ein und reagieren gekränkt bei Zurückweisung und wirken übersensibel. Sie sind bei der kleinsten Erkrankung empfindlich. Hundemütter bemuttern ihre Welpen übermässig.

9.Clematis (Weisse Waldrebe - Greisenbart) ==> Tagträumerblüte:
Die Hunde scheinen in einer anderen Welt zu leben, man kann sie schlecht motivieren und sie nehmen ihre Umgebung kaum wahr. Sie sind langsam und träge in ihren Bewegungen und schlafen viel. Werden sie krank, sind sie oft völlig apathisch.

10.Crab apple (Holzapfel) ==> Reinigungsblüte:
Die Hunde putzen sich wie Katzen, sie scheinen unter einem inneren Zwang zu stehen, sich zu reinigen. Auch abgestandenes Futter wird nicht angerührt. Diese Blüte kann auch gut nach einer Vergiftung zur inneren Reinigung gegeben werden.

11.Elm (Ulme) ==> Verantwortungsblüte:
Die Hunde wollen gelernte Übungen nicht mehr ausführen, es scheint so als wären sie mit den Aufgaben überfordert. Betrifft Hunde, die vorher die Übungen locker verstanden und gekonnt haben und plötzlich nicht mehr die einfachste Übung machen. Man muss aber sicher sein, dass man seinen Hund nicht wirklich überfordert.

12.Gentian (Herbstenzian) ==> Skeptikerblüte:
Die Hunde zeigen kein Vertrauen zum Menschen oder auch zu Artgenossen. Sie weichen erst einmal immer zurück, gehen an Neues übervorsichtig heran. Auch wenn man mit ihnen schimpft, verkriechen sie sich leicht. Häufig bei Hunden zu sehen, die einen Besitzerwechsel hinter sich haben.

13.Gorse (Stechginster) ==> Hoffnungsblüte:
Die Hunde zeigen sich freudlos und apathisch, wollen nicht mehr vor die Türe und sind nicht zu motivieren. Ihre Augen wirken leer und weit entfernt, häufig verweigern sie auch die Futteraufnahme.

14.Heather ( schottisches Heidekraut) ==> Selbstbezogenheitsblüte:
Der Hund will immer in der Nähe von anderen Hunden oder Menschen sein, dabei ist er aber nicht auf die Bezugsperson unbedingt ausgerichtet, sondern nimmt jeden an. Er wirkt penetrant durch Kratzen, Bellen, Jaulen und versucht sich in den Mittelpunkt zu drängen. Reagiert man nicht darauf, kommt es zu Protest, in Form von Urinieren oder Zerstörung der Einrichtung.

15.Holly (Stechpalme) ==> Liebesblüte:
Die Hunde gehen auf bestimmte Personen oder Hunde los, also nicht wie bei Beech wahllos. Es scheint als wollten sie ihre Bezugsperson nicht teilen und reagieren sehr feindselig. Häufig zu beobachten beim Einzug eines Babys oder neuen Partners. Auch beim Hinzukommen eines Zweithundes, wenn der Erste sich damit nicht anfreunden kann.

16.Honeysuckle (Geissblatt) ==> Vergangenheitsblüte:
Die Hunde leiden unter dem Verlust ihrer Bezugsperson oder auch ihres Hundepartners, wenn dieser stirbt. Häufig auch beim Tierheimhunden zu beobachten oder bei Hunden die, während der Ferien, in Pension gegeben werden. Sie liegen oder sitzen nur rum und haben kein Interesse an ihrer Umgebung, manchmal wird sogar das Futter verweigert.

17.Hornbeam (Weiss- oder Hainbuche) ==> Müdigkeitsblüte:
Die Hunde vermeiden Aktivität, man muss sie animieren und dann machen sie auch eher schlaff mit. Schaut so aus, als wenn sie müde wären. Auch zeigen sie bei kleineren Erkrankungen gleich grosse Erschöpfung und erholen sich auch nur langsam wieder.

18.Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) ==> Geduldsblüte:
Die Hunde wirken als wenn sie ständig unter Strom ständen, drängeln sich bei mehreren Hunden immer nach vorn und alles muss rasch gehen. Hält man sie zurück, kann die Ungeduld auch in aggressives Verhalten umschlagen.

19.Larch (Lärche) ==> Selbstvertrauensblüte:
Die Hunde laufen meist mit hängender Rute und hängendem Kopf durchs Leben. Sie lassen sich von Artgenossen leicht wegdrängen und gehen auch jeder Konfrontation aus dem Weg. Es wirkt als wenn sie kein Selbstbewusstsein hätten.

20.Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) ==> Tapferkeitsblüte:
Die Hunde sind ängstlich und scheu, selbst vor Artgenossen zeigen sie erst einmal Angst. Auf Geräusche und grelles Licht reagieren sie sogar panisch und verkriechen sich irgendwo oder suchen ihre Bezugsperson auf.

21.Mustard (Wilder Senf) ==> Weltschmerzblüte:
Die Hunde wirken von heute auf morgen todtraurig, starren apathisch vor sich hin. Man kann sie auch nicht mit ihrem Lieblingsspielzeug motivieren, wenn sie in dieser Phase sind. Sie wirken wie weggetreten und niedergeschlagen.

22.Oak (Eiche) ==> Durchhalteblüte:
Die Hunde wollen auch dann noch arbeiten, wenn sie eigentlich schon total erschöpft sind. Sie wirken zwar erschöpft, überwinden sich aber, um ihnen gestellte Aufgaben zu erfüllen. Hier muss man darauf achten den Hund nicht zu überfordern, da er selbst keine Grenzen findet.

23.Olive (Olive) ==> Erschöpfungsblüte:
Die Hunde sind absolut müde, kraftlos und antriebslos, so dass man sie durch nichts motivieren kann. Meist schlafen sie sehr viel. Kommt oft nach einer schweren Erkrankung vor oder wenn sie permanent überfordert wurden.

24.Pine (Schottische Kiefer) ==> Verzeihungsblüte:
Die Hunde scheinen ständig auf Strafe zu warten, so geduckt laufen sie herum. Sie wirken feige und scheu, sind darum meist für Artgenossen regelrechte Prügelknaben und schrecken auch gleich zusammen, wenn ihre Bezugsperson mal mit ihnen schimpft.

25.Red Chesnut (Rote Kastanie) ==> Symbioseblüte:
Die Hunde zeigen einen gewissen Beschützerinstinkt, lassen nicht gerne andere Hunde oder auch Personen in die Nähe ihrer Bezugsperson. Es kann aber auch ein anderer Hundepartner sein, der beschützt wird vor anderen Aussenstehenden. Sind die Bezugsperson oder der Bezugshund nicht in der Nähe, reagieren die Hunde häufig mit starker Unruhe und Aufregung.

26.Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) ==> Panikblüte:
Der Hund ist vollkommen unansprechbar in Situationen, die ihn in Panik versetzen. Er rennt z.b. vor einem Heissluftballon in Hektik davon und lässt sich auch nicht mehr abrufen oder beruhigen. Die Hunde sind einfach von sich aus nicht mehr in der Lage richtig zu reagieren, sind aber auch nicht ansprechbar, um ihnen in Paniksituationen zu helfen.

27.Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen) ==> Disziplinblüte:
Die Hunde zeigen steife Bewegungsabläufe, sie scheinen alles unterdrücken zu wollen. Man kann sie schlecht an Neuerungen anpassen, da sie starr in ihren Gewohnheiten leben. Neues führt zu grosser innerer Anspannung. Der Stress zeigt sich oft in schuppigem, trockenen Fell.

28.Sclerantus (Einjähriger Knäuel) ==> Gleichgewichtsblüte:
Die Hunde zeigen wenig Ausdauer, sind sehr schwankend in ihren Stimmungen. Was sie dann auch in ihrem Verhalten zeigen, sie wirken hektisch, unausgeglichen und unkonzentriert. Oft haben sie Probleme mit der Verdauung, es kommt wechselnd zu Durchfall und Verstopfung.

29.Star of Bethlehem (Goldiger Milchstern) ==> Schockblüte:
Die Hunde fühlen sich ungeliebt, z.b. Heimtiere oder Hunde deren Besitzer verstorben ist und die zu einem anderen Menschen kamen. Sie kommen einfach mit der neuen Situation nicht klar, fühlen sich traurig und bedrückt und wirken nach aussen hin auch so. Kommt häufig auch nach einem Schockerlebnis vor, wie nach einem Unfall.

30.Sweet Chestnut (Edelkastanie oder Esskastanie) ==> Erlösungsblüte:
Die Hunde ziehen sich zurück, sie möchten von ihrer Umgebung nichts mehr wissen. Meist kommt dies vor, wenn der Hund eine für ihn belastende Situation vorfindet, wie eine schwere Erkrankung oder schlechte Haltungsbedingungen.

31.Vervain (Eisenkraut) ==> Begeisterungsblüte:
Die Hunde sind meist hyperaktiv, dabei aber sehr zielgerichtet, z.b. versucht der Hund andere Hunde mit anzustecken beim Toben. Reagieren die Anderen nicht wie er selber, kann er dann genauso aggressiv, wie aktiv werden. Sie überfordern sich leicht beim Sport und Spiel, schlafen wenig und unruhig und stehen ständig unter Strom.

32.Vine (Weinrebe) ==> Autoritätsblüte:
Die Hunde versuchen in allen Rudeln gleich die Führung zu übernehmen, egal ob Artgenossen oder menschliches Familienrudel. Sie wirken überlegen und drücken in ihrer Haltung Stolz und Abneigung aus. Sie lassen sich nicht gut unterordnen, lernen nur mit Auflehnung und versuchen ständig die Rangfolge in Frage zu stellen. Sie sind dazu noch penetrant aufdringlich und fordernd.

33.Walnut (Walnuss) ==> Neubeginnblüte:
Die Hunde sind verunsichert durch Veränderungen in ihrem Umfeld, sei es ein Umzug, ein Wechsel der Bezugsperson, ein zweiter Hund, ein neuer Partner oder ein zweiter Hund. Es versetzt sie in einen Zustand der Desorientierung. Bei jungen Tieren z.b. auch bei Beginn einer Trächtigkeit. Diese Blüte erleichtert das Loslassen, damit die innere Umstellung gelingt auf die neue Situation. Aus diesem Grund wird sie auch als Sterbehilfe eingesetzt, da sie dem Hund, wenn er eigentlich selber nicht mehr will, das Loslassen vom Leben erleichtert.

34.Water Violet (Sumpfwasserfeder) ==> Isolationsblüte:
Die Hunde wirken zurückhaltend, reserviert und stolz. Sie lassen sich nicht gern anfassen, nehmen Futter nur ungern aus der Hand und sind auch nicht gern mit Artgenossen zusammen. Sie sondern sich ab und wollen z.b. auch bei Krankheit keinen um sich haben. Sie sind typische Einzelgänger.

35.White Chestnut (Rosskastanie o. weisse Kastanie) ==> Gedankenblüte:
Die Hunde konzentrieren sich so sehr auf eine Sache, dass sie für eine andere garnicht aufnahmefähig sind. Dabei wirken sie angespannt, unaufmerksam und weggetreten. Wenn man sie ermahnt oder mit ihnen schimpft, sind sie beleidigt und das nicht nur für ein paar Minuten.

36.Wild Oat (Waldtrespe) ==> Vielseitigkeitsblüte:
Die Hunde sind immer mit Feuereifer dabei neues zu lernen, verlieren aber dann sehr schnell das Interesse. Es scheint ihnen Langweilig zu sein, sie wirken unzufrieden und zeigen oft auch Übersprungshandlungen, wie kratzen, sich selbst beissen oder eigene Rute jagen. Die Hunde sind meist sehr intelligent und lernfähig, aber es fehlt an jeglicher Ausdauer.

37.Wild Rose (Heckenrose) ==> Resignationsblüte:
Die Hunde zeigen keine Lebensfreude mehr, sie wirken als wenn sie sich selber aufgegeben hätten. Sie bewegen sich kaum, blicken leer in den Raum und wirken absolut schlaff und erschöpft. Man kann diese Blüte einsetzen, um zu überprüfen, ob der Hund noch Lebenswillen hat oder sein Leben innerlich schon aufgegeben hat.

38.Willow (Gelbe Weide) ==> Schicksalsblüte:
Die Hunde zeigen ein schlecht gelauntes Wesen, sie grummeln, grollen und brummen vor sich hin. Man kann dies häufiger bei misshandelten Hunden oder auch Tierheimhunden beobachten. Sie zeigen einfach ihren Unmut, weil sie die Situation als für sich nicht akzeptabel sehen.



Diese Ratschläge sollen bitte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen, sie sollen nur zur Erkennung der verschiedenen Krankheiten dienen und bei kleinen Wehwehchen eine mögliche erste Hilfe aufzeigen. Haftung übernehme ich dafür keine !