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Krankheiten bei unserem Hund

Lymphdrüsenkrebs bei Hunden:

Der folgende Bericht beschäftigt sich mit dem Thema Lymphdrüsenkrebs aus der Sicht von Lisa, deren Dobermannhündin Voodoo auch daran erkrankt ist. Bitte das Copyright beachten !!!

Mit ihrem Beitrag möchte sie anderen Mut machen und helfen ein wenig mehr Information zu erhalten. Voodi ist mittlerweile stolze 10 Jahre alt und Lisa hat schon einiges mit ihr durchgemacht und trotzdem oder gerade deswegen sind die Beiden ein wundervolles Team.
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für Lisa´s Unterstützung der folgenden Seiten bedanken und den Beiden noch viele schöne Jahre zusammen wünschen. Und nun hat Lisa das Wort:

Mein Beitrag basiert lediglich auf privat gesammeltem Wissen und Recherchearbeiten. Sollte ich in meinen Ausführungen falsch informiert sein, wäre ich über eine Korrektur sehr dankbar.
Für Fragen: bitte direkt an Lisa mailen. Danke schön!
Bedanken möchte ich mich auch bei:
- Sandra und ihrem Dingo ( Rüde, 7 Jahre alt, Flat Coated Retriever) für ihre Hilfe und ihre Protokollaufzeichnung
- Gini für die Bildbearbeitung, Textkorrektur und Admin des HundOhneLeine
- Ili mir ihrer Birka (Mixhündin, wäre 12 Jahre alt geworden, "Ruhe in Frieden Birka" ) und
- und das von Ili ins Leben gerufene Lymphdrüsenkrebsforum, das mir sehr viel Seelenarbeit abgenommen und viele Stunden Trostarbeit geleistet hat!
( leider gibt es dieses Forum nicht mehr)

Voodooschatz





Für meine Voodoo

® Copyright: da ich in die Verfassung und Recherche dieser Auszeichnung viel Arbeit investiert habe, würde ich gern darum bitten mich vor einer Übernahme meines Textes in anderen Quellen zu fragen. Da ich mit dem Bericht Betroffene helfen will, werden solche Fragen an mich in den meisten Fällen positiv beantwortet!



Eine Übersicht über die folgenden Informationen, auch direkt anwählbar:
 1. Der Biopsiebericht
 2. Die Krankheit Lymphdrüsenkrebs
      2.1 Lymphsystem des Hundes und dessen Aufgaben im Organismus
      2.2 Immunstem und Aufbau des Blutes
      2.3 Was sind Lymphome?
      2.4 Erkrankung der B - Zellen
      2.5 Stadien der Krankheit
 3. Diagnose: Lymphdrüsenkrebs oder harmlose Erkrankung?
 4. Das äussere Erscheinungsbild
      4.1. Die ersten Schritte nach Diagnose: Krebs
 5. Lymphdrüsenkrebs und Hoffnung auf Heilung - Chemotherapie
      5.1. Die Tierklinik in Deiner Nähe
 6. Die Chemotherapie
      6.1. Zyklen und Medikation
 7. Entscheidung für oder gegen eine zytostatische Behandlung
      7. 1.Zwei unterschiedliche Chemoprotokolle
      7. 2.Überlebenszeit nach der Chemo
 8. Nebenwirkungen der Chemotherapie
 9. Verlauf einer Chemobehandlung
10. Beendigung der Therapie und den weiteren Verlauf
11. Fragen zur Chemo
12. Misteltherapie



Die sichere Bestimmung von Lymphdrüsenkrebs kann nur anhand einer histologischen Untersuchung erfolgen und muss an mindestens einer geschwollenen Lymphe vorgenommen werden.

1. Der Biopsiebericht:

Zur kurzen Erklärung: unter einer Biopsie versteht man eine Gewebeprobe, die ausgewertet und daraufhin ein Bericht erstellt wird, wie folgende Beispiele meiner Hündin und die von Birka zeigen:( meist der Beginn der Krebserfahrung )

Birka, 9 Jahre alte Mixhündin, Diagnose nach pathol.-histol. Untersuchung nachdem am Montag, den 03.11. ein Lymphknoten operativ entfernt wurde: "Die neoplastischen Zellen sind gering differenziert. Die vorliegende Neoplasie ist als maligne einzustufen. Die Prognose ist i.a. mit ungünstig zu bewerten, da in hohem Masse die Möglichkeit der Rezidivierung u. Metastasierung besteht".

Voodoo, 10 Jahre alte Dobidame, Biopsie aus einem vorderen Lymph-knoten:
- Zytologie : innerhalb der Präparate findet sich ein sehr unregelmässiges Zellbild, dass vor allem durch zahlreiche nekrotische, blastenartige Zellen bestimmt wird, deren Zytoplasmen in zahlreiche tropfenartige Proteinfragmente zusammen schrumpfen. Die Kerne sind gross und unregelmässig, zum Teil sind Mitosefiguren vorhanden. Soweit zuordbar sind die Kerne 3x so gross wie die der Erythrozyten, die in geringer Menge beigemischt sind. Weiterhin lassen sich selten Granulozyten ansprechen.
Der Hintergrund besteht aus sehr viel Eiweissmaterial.
- Diagnose : Verdacht auf malignes Lymphom mit erheblicher Nekroseneigung
- Bemerkung : eine ganz sichere Diagnose ist anhand der Ausstriche nicht möglich, obwohl reichlich Zellmaterial vorhanden ist. Die ungewöhnlich starke Nekrosebildung ist aber ein Bild das im Zusammenhang mit malignen Lymphomen sehr häufig gesehen wird. Für einen rein reaktiven Prozess sind deutlich zu wenige Granulozyten enthalten

Anmerkung: diese Diagnose auf Lymphdrüsenkrebs wurde in der Tierklinik durch einen weiteren pathologischen Befund bestätigt.

Lymphdrüsenkrebs ist bei Hunden keine altersspezifische Krankheit, da sie als Immunkrankheit in allen Altersklassen anzutreffen ist. Allerdings weisen Statistiken auf, dass ältere Hunde im Gegensatz zu jüngeren, kerngesunden meist abwehrschwächer und somit anfälliger für Blutanomalien sind.


2. Die Krankheit Lymphdrüsenkrebs:
2.1. Lymphsystem des Hundes und dessen Aufgaben im Organismus:
Schema: Das Lymphsystem des Hundes
nocopie
Unterkieferlymphknoten
( lat. mandibulares )
Ohrspeicheldrüsen-lymphknoten
( lat. parotideus )
Oberflächliche Halslymphknoten
( lat. cervicales superficiales )
Achselhöhlen - Lymphknoten
( lat. axillaris proprius )
Oberflächliche Leistenlymphknoten
( lat. inguinales superficiales )
Kniekehllymphknoten
( lat. popliteus superficialis )

Das Lymphdrüsensystem ist ein Netzwerksystem im Körper, das sich - wie die Blutgefässe - über den ganzen Körper hindurch zieht.

Zum primären Lymphsystem gehören:
 • Knochemark ( hier werden alle roten und weissen Blutzellen gebildet )
 • Thymus (der Thymus ist ein wichtiges Organ für das Immunsystem. In ihm werden die T - Lymphozyten geprägt; ausserem produziert diese endokrine Drüse ein Hormon, das die Reifung der Immunzellen in den Lymphknoten steuert)

Zum sekundären Lymphsystem gehören:
 • die Lymphknoten und lymphatisches Gewebe
 • die Milz, (primäre Aufgabe: Filtrierung virulenter Keime und Startung einer Immunantwort)

Das lymphatische Gewebe in Haut und Schleimhäuten besitzt kein eigenes Organell und stellt somit keine abgeschlossene Einheit dar. Zu ihm gehört:
 • das lymphatisches Gewebe im Pharynx: in Gaumen-, Rachen- Zungen und Tuben - Tonsillen; diese schwellen beim Erstkontakt mit Fremdstoffen stark an
 • das lymphatische Gewebe des Magen - Darm - Traktes (GALT)

Die zentralen Stellen dieses komplizierten Bahnsystems bilden die Lymphknotenpunkte. Besonders häufig sind sie an den Kreuzungspunkten der Lymphgefässe zu finden. Ihre Aufgabe ist es Antigene aus der Lymphe zu filtern, damit es anschliessend zu einer Aktivierung von T- und B-Zellen kommt. Alle Lymphknoten weisen dieselbe Struktur auf.


2.2. Immunstem und Aufbau des Blutes:
        Knochenmarksstammzellen

Myeloblast

=> neutrophiler Granulozyt
=> eosinophiler Granulozyt
=> basophiler Granulozyt
Mastzelle
Monozyt
||
\/
Makrophage
Lymphoblast
||
\/
Lymphozyt
=> natürliche Killerzelle[NK]
=> T - Zellen
=> B - Zellen

  • Makrophage (große Fresszelle) : phagozytieren in Gewebe und in der Lymphflüssigkeit
  • Neutrophile Granulozyten : phagozytieren Bakterien, Viren und Pilze im Blut
  • eosinophiler Granulozyten : Abwehrzellen gegen Parasiten, allergische Reaktionen
  • basophile Granulozyten : Abwehrzellen gegen Parasiten, allergische Reaktionen, Entzündungsreaktion, etc
  • B - Zellen gliedern sich in 3 Arten:
  • o B- Lymphozyten : Vorläufer der Plasmazellen, o Plasmazellen: Antikörperproduktion o B- Gedächtniszellen: Antigengedächtnis, langlebige Zellen
  • T - Zellen gliedern sich wiederum in Unterkategorien: T- Helferzellen, T- Supressorzellen, T- Gedächtniszellen und Zytotoxische T- Zellen
  • NK - Zellen: greifen unspezifische Viren- und Tumorzellen an

Das Blut besteht aus:
 • Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
 • Leukozyten (weisse Blutkörperchen)
 • Thrombozyten (Blutplättchen)
 • Retikulozyten (unreife rote Blutkörperchen)

Die weissen Blutkörperchen erfüllen eine wichtige Aufgabe im Allgemeinen und der spezifischen Immunabwehr. Sie sind mehr als doppelt so gross wie die roten Blutkörperchen und weisen einen Zellkern auf. Gebildet werden die Leukozyten im Knochenmark.

Die verschiedenen Zelltypen entwickeln sich aus einer einzigen Knochenmarksstammzelle. Wegen ihrer vielfältigen Aufgaben müssen die unterschiedlichen Zelltypen aber erst geprägt werden und dies passiert im Lymphsystem. Hier werden sie mit unterschiedlichen Funktionen ausgebildet.

2. 3.: Was sind Lymphome?
Unter einem Lymphom versteht man allgemeine Lymphdrüsenschwellungen, die auf eine maligne Entartung der lymphatischen Zellen hinweisen. Hinter der Bezeichnung "Lymphdrüsenkrebs" verbergen sich mehr als 40 verschiedene Verlaufsformen. Sie werden heute je nach
 • befallenem Lymphzellentyp (T - Zellen oder B - Zellen)
 • Reifegrad in der Differenzierung (frühe, späte Vorstufe, oder ausgereifte Zellen)
 • Verteilung hauptsächlich in Lymphknoten (nodal) oder auch im Körpergewebe (extranodal) differenziert.

2. 4. Erkrankung der B - Zellen:
Da die meisten Lymphdrüsenkrebsarten beim Hund durch erkrankte B- Zellen entstehen, werden im Folgenden auch nur diese ausgeführt.
Im Knochenmarkt werden die B - Zellen (B-Lymphozyten) gebildet. Zusammen mit den T-Zellen, dem zweiten wichtigen Teil des Immunsystems, sind sie im Körper für die Abwehr fremder Organismen zuständig. T-Zellen töten Erreger direkt ab. B-Zellen zeichnen sich durch ihre Antikörper aus, die sie (normalerweise) an ihrer Oberfläche tragen. Solche Zellen heissen Plasmazellen. Diese gebildeten Antikörper neutralisieren den Erreger.
Zu den B- Zellen gehören die sog. NK - Zellen (natürliche Killer, Feinde der Viren). Sie sind den normalen B - Zellen sehr ähnlich, jedoch etwas grösser und granuliert. Ihre Aufgabe liegt in der Abwehr von viralen Infektionen und Tumoren. Die Granula enthalten zytolytische Proteine wie Perforin. NK Zellen erkennen den Unterschied zwischen normalen und infizierten/malignen Zellen bzw. fremden Erregern, da deren Oberfläche anders gestaltet ist.

Diese B - Zellen können entarten und sehr gross werden ( siehe den Biopsiebericht von Voodoo, Ausschnitt : "Die Kerne sind gross und unregelmässig (…). Soweit zuordbar sind die Kerne 3x so gross wie die der Erythrozyten die in geringer Menge beigemischt sind". Die B-Zellen verwandeln sich in grosse, abnorme Zellen. Im Gegensatz zur normalen B-Zelle gehen diese Makrozellen aber nicht nach einiger Zeit unter, sondern produzieren weiterhin abnorme B-Zellen.

Bislang ist nicht bekannt, warum sich die B-Zellen in solch grossen Zellen verwandeln und auch nicht, wie man gezielt gegen ihre spezifische Resistenz vorgehen soll.
Die Einwirkung mit Hilfe der Chemotherapie dämmt diese Überproduktion von B- oder Makro - B - Zellen und versucht sie zu zerstören, um dem System eine Grundlage für eine geregelte Produktion zu schaffen.
Da das Blutbild des Lymphdrüsenkrebses ähnlich dem der Leukämie ist (wichtiger Faktor: erhöhte Anzahl und Aussehen der weissen Blutkörperchen, deswegen Leukämie ~ weisses Blut), stellen beide Arten eine Blutkrankheit dar.
Lymphdrüsenkrebs kann bei Hunden nur durch eine Gewebebiopsie der befallenen Stelle festgestellt werden. Bei Blutkrankheiten wie in diesem Fall besteht jedoch zusätzlich (jedoch nur ergänzend! ) die Möglichkeit der Betrachtung eines unregelmässigen Blutbildes. Allerdings muss diese Blutuntersuchung dann gezielt in Richtung des Verdachtes gelenkt werden.
Eine Heilung durch direkte und gezielte Einwirkung auf dieses komplizierte Systemnetzwerk kann leider weder beim Menschen noch beim Tier bewirkt werden; es muss als ganzes, miteinander kommunizierendes System betrachtet werden, das unter ständigem Austausch mit der Lymphe und dem Blut steht.


2. 5. Stadien der Krankheit:
Die Bestimmung der Stadien wird in einer gesonderten Biopsie festgestellt. Diese pathologische Untersuchung ist etwas spezieller als die allgemeine Krebsdiagnose.
  • Stadium I: Befall einer einzigen Lymphknotenregion
  • Stadium II: Befall von zwei oder mehr Lymphknotenregionen, die alle auf einer Seite des Zwerchfells liegen
  • Stadium III: Befall von zwei oder mehr Lymphknotenregionen beiderseits des Zwerchfells
  • Stadium VI: Befall von ein oder mehrerer Organe wie Leber, Lunge oder Knochenmark

3. Diagnose: Lymphdrüsenkrebs oder harmlose Erkrankung?

Aufpassen: nicht jede Anschwellung der Lymphknoten führt automatisch zu einer Erkrankung des Lymphdrüsenapparates. Werden T-Zellen durch die Präsentation ihres Antigens aktiviert, verbleiben diese Zellen im Lymphknoten und ihr Volumen nimmt rasch zu. Es kommt zu einer Schwellung des Lymphknotens, die für den Hundebesitzer sichtbar wird. Erst nach einiger Zeit kehren die aktivierten Lymphozyten über den Lymphkreislauf in den grossen Kreislauf zurück und die Knoten schwellen ab.
Somit muss nicht jeder Knoten am Körper des Hundes notgedrungen eine erkrankte Lymphe sein. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Hund entzündete Mandeln hatte und diese (genau wie die Unterkieferlymphknoten) geschwollen waren. In solchen Fällen führt aber eine Behandlung mit Antibiotika zu einer schnellen Genesung (und die Schwellungen gehen natürlich auch wieder zurück).
Ein anderes Beispiel zeigt jedoch, dass eine Anschwellung der Knoten nicht allzu leichtfertig auf einen Infekt zurückgeführt werden sollte. Wenn die Zugabe von Antibiotika nur von kurzer Dauer erfolgreich ist (oder die Schwellung garnicht darauf anspricht), sollte man an dem Hund eine gezielte Untersuchung und eine Gewebeprobe der Knoten vornehmen:

Dingo, 7 Jahre alt ( Hund von Sandra ):

5. Juli 04: 1. Tierarztbesuch wegen Tennisball grossen Lymphdrüsen. (Zeitraum: von heute auf morgen ).
Therapie: Behandlung mit Antibiotika, Verdacht auf Infekt. (Hund ausser LD Vergrösserung in gutem Allgemeinbefinden.)

20.Juli 04: Lymphdrüsen nach Antibiotika zuerst zurückgegangen, aber nun wieder faustgross angeschwollen. ( sonst keine Symptome )

21.Juli 04: TA ist beunruhigt, er punktiert den Lymphknoten am Hals, für eine Laboruntersuchung.

24.Juli 04: Laborergebnis ist da - erschütternde Diagnose: Lymphdrüsenkrebs ( Lymphom B-Zell ) Aufklärung durch TA und Tierspital ZH
Prognose: ohne Behandlung Überlebenszeit ca. 4 Wochen


4. Das äussere Erscheinungsbild:

Die Lymphzentren befinden sich in einem Lymphgefäßsystem und kommunizieren stets miteinander. Die Anwellung einer einzelnen Lymphe ist meist von kurzer Dauer und wird nicht allzu voluminös. Denn die Überproduktion von Makro-(abnormale)zellen wird erst weitergeleitet, bevor ein einziger Knoten ein grosses äusseres Volumen einnimmt. Aus dem Grund findet normalerweise keine partielle Anschwellung einer Lymphe, sondern erst dann ein richtiger Ausbruch statt, wenn alle grossen Lymphzentren durch eine Überproduktion von Eiweissmaterial gefüllt werden.

Die Unterkieferlymphknoten sind allerdings am markantesten, da sie nicht tief im Gewebe platziert sind und schnell sichtbar werden. Den breiten Hals und die "muskulöse" Vorderpartie (oberflächlichen Halslymphknoten) sind in dem Fall keine stolze und schnellgewonnene Muskulatur des Hundes, sonder längsgezogene lange Lymphknoten und - bahnen, die ein böse Omen nach sich ziehen können.
Ausserdem werden Hunde wegen dem geschwollenen Hals (je nach dem Fortschritt der Krankheit) etwas kurzatmiger und ermüden schnell. Diese Knoten wachsen in der Ausbruchsphase sehr schnell an und schnüren den Hals des Hundes zu.

Im Grossen und Ganzen verhält sich der Hund jedoch nicht viel anders als sonst, kein übermässiges Trinken und auch keine Futterablehnung. Er hat keine Schmerzen und scheint äusserlich nicht krank zu sein.
Es ist auch ganz schwer diese Krankheit in einem wirklich frühen Stadium zu erkennen, da den Hunden davor nie etwas angemerkt werden kann. Sie verhalten sich normal und die Knoten werden durch die unerfahrene Hand eines Abtasters nicht schnell genug identifiziert. Die Lymphknoten befinden sich unter der Haut und dem Unterhautfettgewebe und sind an untypischen Streichelstellen des Körpers zu finden. Möglich ist auch, dass diese Anschwellungen noch nicht abgekapselt sind und deswegen keine harte Konsistenz aufweisen.
Deswegen wird diese Krebsart bei Hunden nur in den glücklichsten Fällen in der früheren Entwicklungsphase erkannt und schon gar nicht direkt wenn der Lymphdrüsenapparat anfängt, krank zu werden.


4. 1. Die ersten Schritte nach Diagnose: Krebs

Die meisten kleinen Tierarztpraxen sind in Richtung Krebs und Heilungschancen beim Hund nicht ausreichend spezialisiert. Nach einer Biopsieentnahme sollte Dich Dein Arzt mit Deinem Hund an eine Tierklinik in Deiner Umgebung verweisen.
Zur Verdeutlichung der Problematik führe ich ein persönlich erlebtes Beispiel an, wobei meiner Hündin ein Lymphknoten in der Gesäugeleiste als Brustkrebs identifiziert und weiter auf eine Gebärmutterkrebserkrankung geschlossen wurde.

Die Diagnose erfolgte durch Abtasten und Abschätzen (darf bitte nicht so erfolgen!!). Auch ein weiter vorgenommener Ultraschall veranlasste meinen damaligen Tierarzt nicht dazu, seine Diagnose zu überdenken und zu revidieren. Ein Tag später wurde in der Tierklinik erkannt, dass dieser Knoten ein Lymphknoten war.
Ein recht häufig anzutreffendes Beispiel, denn die Knoten in der Gesäugeleiste einer Hündin werden oft von Nichtspezialisten als Brutkrebs diagnostiziert.

Also: den Weg in eine Klinik würde ich euch ganz gern ans Herz legen wollen! Egal ob mit oder ohne Chemo, ihr solltet wissen, was der Hund genau hat! Man sollte auch lernen mit dieser Krankheit umzugehen.
Denn nur wenn man weiss, dass Lymphdrüsenkrebs eine Erstickungsgefahr nach sich zieht, kann man in Notsituationen richtig handeln.

Vorsicht geboten: die Lymphknoten am Hals können ein so grosses Volumen einnehmen, dass der Hund in Erstickungsgefahr schweben kann!


5. Lymphdrüsenkrebs und Hoffnung auf Heilung - Chemotherapie:

Lymphdrüsenkrebs ist bei Hunden leider nicht (vollständig) heilbar. Gelegentlich treten vereinzelte Fälle auf, in denen diese Krebsart - in einem früheren Stadium erkannt - durch eine Chemotherapie geheilt werden konnten. Allerdings stellen sie lediglich die grosse Ausnahme dar und nicht die gewöhnliche Normalität.
Eine fachgerechte Aufklärung durch den Tierarzt ist die beste Voraussetzung für weiteres Handeln, denn oft werden Hundebesitzer im Nachhinein sehr enttäuscht, wenn sich von einer Chemotherapie eine vollständige Genesung ihrer Hunde erhofft haben.
Die Chemotherapie stellt lediglich eine Verzögerung des Ausbruchs dar, indem sie die Zellen hemmt und tötet. Jedoch belegen Statistiken, dass diese Krebsart bei Hunden wieder ausbrechen wird. Man könnte sie als Hemmung des aggressiven und rasanten Ausbruchs nennen. Durch diesen Eingriff mit Medikamenten wird in dieser Zeit auch die Möglichkeit der Metastasierung, die womöglich den Befall eines schmerzenden Organs verursachen könnte, auf ein Minimum reduziert.
Zahlen wie 4-5 Jahren Lebenserwartung sind in diesem Gebiet leider nicht realistisch, denn diese würden nämlich eine Heilung der Krankheit bei Hunden bedeuten. In der Tiermedizin wird von Heilung nach 5 Jahren ohne Rezidiv angesetzt. Zu den Gründen: man sollte sich überlegen, dass 5 Jahre bei einem Hund in etwa ein Drittel des Lebens eines Menschen darstellen und man bei Menschen von Heilung des Krebses spricht, wenn die Krebsart keine Remission innerhalb von 10 Jahren erleidet.


5.1. Die Tierklinik in Deiner Nähe:
Chemotherapien werden in Deutschland (soweit ich informiert bin) nicht in privaten Tierarztpraxen durchgeführt, sondern unter ständiger Kontrolle einer kompetenten Tierklinik.

Wie Du die nächste Tierklinik mit Onkologen in Deiner Umgebung findest?
Zum Beispiel so: www.vetcontact.com/de/yellowpages.php

Oder aber eine kleine Auswahl an Tierkliniken mit Onkologiestation in Deutschland:
01. Dr. Unger Kleintierklinik in Augsburg, Tel. 0821 - 525795 [ meine Tierklinik ]
02. Tierärztliche Hochschule Hannover, Tel : 0511 - 856-7251
03. Justus-Liebig-Universität Giessen, Tel: 0641/99-38540
04. Kleintierklinik Duisburg-Alsterlagen, Tel. 02065 - 90380 - Herr Dr. Michael Dürrbaum
05. Tierklinik Hofheim, Tel. : 0 61 92 - 290 290
06. Tierklinik am Sandpfad (in 69168, Wiesloch) : Tel. Tel. 06222 - 81521
07. Medizinische Tierklinik ( in München ): Tel: (0)89 - 2180 264
08. Klinik und Poliklinik für Kleine Haustiere (in Berlin) : (030) 838 - 623 56 /-624 22



6. Die Chemotherapie:

Unter einer Chemotherapie versteht man die Behandlung von bösartigen Tumoren mit natürlich vorkommenden oder künstlich hergestellten Substanzen, die die Vermehrung von Krebszellen hemmen und zu deren Absterben führen.
Besonders wirksam ist ihr Einsatz bei Tumorgeschwülsten, die nicht an einem einzigen Ort entstehen, sondern sich von Anfang an im gesamten Organismus ausbreiten, wie zB bei Blut- (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs (maligne Lymphome, d.h. Morbus Hodgkin und Non - Hodgkin - Lymphome).

Die Medikamente, die bei einer Krebserkrankung eingesetzt werden, nennt man Zytostatika. Zytostase bedeutet soviel wie Zellstillstand und stellt verschiedenartige Zellgifte dar, die Krebszellen eher angreifen als gesunde Zellen.
Die Wirksamkeit der Chemopräparate beruht darauf, dass besonders diejenigen Zellen empfindlich auf einen Angriff von Zytostatika - Medikamenten reagieren, die sich ständig teilen und vermehren. Dies sind in erster Linie die bösartigen (malignen) Zellen, also die Tumorzellen.
Zellen, die sich während der Chemotherapie nicht teilen, werden bei dieser Art von Behandlung in der Regel nicht angegriffen. Je schneller sich Zellen teilen, desto grösser ist die Wirkung der Zellgifte auf sie.

Aus diesem Grund aber schädigen Zytostatikaprodukte nicht nur böses, entartetes Gewebe, sondern auch gesunde Zellen, die sich teilen. Tumorzellen vermehren sich jedoch viel schneller als die gesunden. Deshalb sind sie auch besonders empfindlich gegen dieser Art von Medikation.
Achtung: da auch gesundes Gewebe durch die Chemo angegriffen wird, kann es während der Therapie zu Nebenwirkungen (siehe später) und Komplikationen kommen. Aber auch der Kontakt eines gesunden Organismus mit solchen Zytostatika verursacht garantierte Schäden, deswegen sollte der Kontakt mit den Schleimhäuten und Speichel der Hunde in der Behandlung so gut wie möglich vermieden werden.


6.1. Zyklen und Medikation:

Eine Chemotherapie wird von dem Tierarzt in Behandlungszyklen eingeteilt. Dies bedeutet, dass die Gesamtbehandlung sich aus Einzelbehandlungen zusammensetzt, die in bestimmten zeitlichen Abständen aufeinander folgen. Wie oft ein Medikament verabreicht wird, ist in zuvor festgelegten Therapieprotokollen vorgegeben.
Die Behandlungspausen (je nach Protokollart, eine bis zwei Wochen) sollen dem Körper die Möglichkeit der Regenerierung bieten. Erfahrungsgemäss erholt sich körpereigenes schneller als malignes Gewebe.
Die Behandlungszyklen dienen dazu Tumorzellen zu erfassen, die sich während eines vorangegangenen Zyklus gerade in der Ruhephase der Teilung befanden und deshalb durch die Zytostatika nicht beeinflusst werden.

Die Medikamente einer Chemotherapie werden in verschiedenen Kategorien eingeteilt: Alkylantien, Antimetaboliten, Naturstoffe, Antibiotika, Enzyme und Hormone.
Zwei Medikamente zur Behandlung von Lymphdrüsenkrebs aus diesen Gruppen sind besonders erfolgreich und sollten somit gesondert erwähnt werden:
 • Vincristine gehört zu den sog. Vinca - Alkaloiden und gehört zu den Naturstoffen. Die Vinca - Alkaloiden behindern die Zellen in einer ganz bestimmten Phase der Zellteilung.
 • Doxorubicin ist ein starkes Antibiotikum. Dieser Art von Antibiotikum wirkt sich so stark hemmend auf die Zellteilung, dass es sich gut als Zytostatika bei der Chemotherapie eignet.


7. Entscheidung für oder gegen eine zytostatische Behandlung:

Nach einer langen Beratung durch den Tierklinikarzt bleibt einem die Entscheidung jede mögliche Art von Therapie gegen den Krebs zu befürworten oder abzulehnen. Der Weg zu einer Entscheidung gestaltet sich, nach der kürzlich erhaltenen niederschmetternden Nachricht von Lymphdrüsenkrebs, als sehr schwierig, denn man hat im Hinderkopf immer die Überlebenszeit des Hundes ohne jegliche medizinische Behandlung. Andererseits lehnt man im ersten Moment sogar das Wort "Chemo" für seinen eigenen Hund an sich ab.
Und wenn man sich allgemein für eine Therapie entscheidet, kommt als nächste schwere Hürde: welche Therapieart sollte man für seinen Hund in Betracht ziehen? Soweit ich von meiner Ärztin (kurz) in Richtung "Therapie ohne Chemo" aufgeklärt worden bin, besteht noch die Möglichkeit der Cortisonbehandlung. Diese wurde in unserem Fall jedoch relativ schnell abgelehnt, weil eine solche sich in den meisten Fällen als nicht sehr effektiv erweist und von langer Behandlungsdauer ist. Ausserdem würde eine vorher vorgenommene Cortisonbehandlung eine spätere Entscheidung für eine Chemo schwieriger gestalten, da die Behandlungswirkung durch das vorher verabreichte Cortison beeinträchtigt/ gemindert wird.

Bei einer solch schwierigen Entscheidung ist aber auch die Tatsache nicht zu vernachlässigen, dass die Krankheit immer weiter fortschreitet und man einem Tier eine Chemobehandlung nur dann zumuten sollte, wenn sein körperlichen Zustand durch die Krankheit nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Ergo: schnelles Handeln ist sehr wichtig!

Eine erfreuliche Nachricht bringt Lymphdrüsenkrebs aber mit sich: da es so gut auf Chemotherapien anspricht, wird in dieser Richtung viel geforscht und man ist ständig auf der Suche nach milderen Therapiemöglichkeiten mit weniger Nebenwirkungen.
Nicht jede Krebsart ist bei Tieren durch eine Bestrahlung oder Chemotherapie angezeigt, manche Arten sprechen auf solche Therapiemöglichkeiten nicht an.
Wie bereits erwähnt, wirkt eine Chemotherapie eher auf einen Organismus, je unstrukturierter das erkrankte Gewebe ist. Logische Konsequenz: lokalisierte Tumorarten, die eine eigene Gewebsstruktur und eigene organisierte Funktionen aufgenommnen haben, sind schwerer mit Zytostatika zu erreichen.

Soweit ich meinen Inforecherchen nachgehen kann, wird eine Zahl von 10 bis 15 sogenannter Chemo-Protokolle bei Lymphdrüsenkrebs (Hund!) angegeben. Persönlich finde ich diese Zahl nicht allzu realistisch, weiss aber mit Sicherheit, dass es mehrere Protokollarten gibt. Herauskristallisiert haben sich jedoch zwei Grundstrukturen: ein Kurzzeit- und ein Langzeitprotokoll. Auf diese zwei Arten bauen die meisten Chemotherapieprotokolle auf.
Die meisten Kliniken bieten verschiede Protokolle an, jedoch wird von dem behandelten Arzt meist ein bestimmtes, auf das Tier am besten Ausgerichtetes bevorzugt. Man sollte der Meinung des Arztes folgen und sich über Vor- und Nachteile beraten lassen. Statistiken über Lebenserwartungen verschiedener Protokolle sind meist eine grosse Hilfe, aber das wichtigste Kriterium sollte (nach meinem persönlichem Empfinden) immer noch die Verträglichkeit einer bestimmten Chemotherapieart darstellen.


7. 1. Zwei unterschiedliche Chemoprotokolle:

Voodoos Protokoll:
Dauer : ca. 12 Wochen mit insgesamt 13 Sitzungen
Ort: Tierklinik Augsburg
Protokollverlauf: die ersten 2 Spritzen werden als Schocktherapie in einem Zeitraum von 12 Stunden verabreicht. Dann: 1x pro Woche
Behandlungsdauer: etwa 2 Stunden, da erst Kochsalzlösung injiziert (ca 30 Min.) dann das Medikament (sollte langsam durch die Infusion laufen, etwa 45 Min.), dann die restliche Zeit wieder Kochsalzlösung.
Inbegriffen: Blutbild (jedes Mal neu und unter Kontrolle!), Zytostatika und Kochsalzlösung oder Ringer-Lösung.
Medikation: abgewechselt wird zwischen Doxorubicin, Vincristine und Endoxan. Begleitend wird Prednisolon 50mg (2-3Tage nach der jeweiligen Chemo) verabreicht. Prednisolon gehört zu den Cortisonmedikamenten.

Dingos Protokoll:

Dauer: ca 5 Monate
Ort: Tierspital ZH ( sehr gute Betreuung )
Protokollvelauf: die ersten 10 Wochen 1x Chemo pro Woche ; ab der 11. Woche alle 14 Tage
Behandlungsdauer: ca. 45 Min. pro Sitzung
Medikation: die Chemo wird per Infusion intravenös verabreicht. Damit sich die Krebszellen nicht an die Medis gewöhnen können wurde abwechselnd verabreicht: Doxorubizin / Endoxan / Vincristine. Die ersten 10 Wochen zusätzlich Cortison.

(Es gibt aber teilweise auch die Möglichkeit die Therapie bei einem privaten Tierarzt CH durchzuführen.)

7.2. Überlebenszeit nach der Chemo:

Die mit einer Chemotherapie behandelten Hunde sind nur in den wenigsten Fällen von dieser Krankheit völlig geheilt. Jedoch ist nur verständlich, dass sich jeder Hundebesitzer im Klaren darüber sein will, für wie lange Zeit eine solche Behandlung das Leben des geliebten Tieres überhaupt verlängern kann.

Eine exakte Antwort auf diese Frage kann Dir niemand geben und es wäre nicht korrekt von einer Garantie überhaupt sprechen zu können. Die Tierärzte orientieren sich an Statistiken und sollten in einem Aufklärungsgespräch auch ähnlich argumentieren.
In unserem Gespräch wurde uns von den Ärzten auf eine ähnliche Frage folgendermassen geantwortet: Zitat: "dies ist von Protokoll zu Protokoll verschieden. Statistiken belegen, dass bei dem von uns gewählten Protokolltyp für Ihren Hund, nach einem Jahr noch 50 % aller behandelten Hunde lebten. Diese Statistik richtet sich natürlich ab dem Zeitpunkt einer beendeten Therapie."
Sandra wurde von ihrem Tierarzt zu dieser Frage folgendermassen beraten: Zitat:" Mit Chemotherapie Überlebenszeit durchschnittlich 18 Monate (bei gutem Ansprechen). Nach zwei Jahren leben nur noch 20 % der behandelten Hunde. 5% - 10 % bleiben mehrere Jahre beschwerdefrei. (dies ist eine Statistik, wie man sie auch im Internet finden kann)

Was die Bestrahlungstherapie angeht, ist sie bei Hunden mit Lymphdrüsenkrebs sehr unüblich und wird in Deutschland (soweit ich weiss) gar nicht angeboten. Auf meine Recherchetouren durch das Internet habe ich jedoch feststellen können, dass zB in Zürich diese Möglichkeit der Bestrahlung geboten wird. Ob sie jetzt auch bei Lymphdrüsenkrebs vorgenommen wird, kann ich allerdings nicht sagen.


8. Nebenwirkungen der Chemo:

Wichtiger Aspekt: zu der Chemotherapie bei Hunden ist es wichtig zu erwähnen, dass sie keineswegs mit der in der Humanmedizin eingesetzten, verglichen werden kann. Zum Einen weil sie unterschiedliche Therapieziele haben: Humanmedizin zielt auf die vollständige Heilung des Krebspatienten, die Tiermedizin dagegen bleibt bei der Hemmung des aggressiven Ausbruchs und der Metastasierung (= Wanderschaft der Tumorzellen aus einem Zellverband, um sich in anderem Gewebe anzusiedeln).

Aus diesen Gründen ergeben sich bei einer Behandlung von Hunden mit solchen Medikamenten keine so gravierenden Nebenwirkungen wie sie bei Menschen beobachtet werden. Zytostatika schädigen jedoch auch bei Hunden gesunde Zellen, die von Natur aus eine hohe Teilungsaktivität haben. Dies ist meist bei den Zellen des blutbildenden Systems und des Knochenmarks anzutreffen, sowie auch bei den Schleimhautzellen ( Magen - Darm - Trakt ) und in den Haarwurzeln.


Mögliche, jedoch nicht zwingend eintretende Nebenwirkungen bei Hunde, die noch als "normal" eingestuft werden:
  • Durchfall ( 1 - 2x die Woche )
    Ist das meist anzutreffende Symptom aller behandelten Hunde
    Vergleich: auch bei uns hin und wieder vorgekommen.
  • Appetitlosigkeit : sollte jedoch kein Dauerzustand sein
    Vergleich: In unserem Fall überhaupt nicht eingetreten, da sich bei uns ein eher zügelloses, ständiges Hunger eingestellt hat.
  • Müdigkeit und Schlappheit, allg. Erschöpfungszustände:
    Vergleich: In unserem Fall keine Spur einer solchen Nebenwirkung.
  • Erbrechen ist nicht erwünscht!
    Kann jedoch vereinzelt auftreten, sollte sich jedoch wirklich in Grenzen halten!
    Vergleich: Bei uns auch nicht eingetreten.
    Falls doch Übelkeitszustände auftreten, sollte Ingwer (Ingwertee oder Tabletten) in den meisten Fällen für eine mässige Linderung sorgen. Ingwer enthält verschiedene ätherische Öle unter anderem auch Gingrole. Diese wirken wie das Serotonin gegen den Würgereiz und stellen natürliche Antiemetika dar.
    Weitere Tipps: Vermeiden von fettigem und zuckerhaltigem Futter und Leckerlies.
  • Haarausfall ist bei Hunden nicht mit dem Haarverlust des Menschen zu vergleichen. Kann jedoch partiell auftreten. Dabei werden die Hunde nicht grossflächig kahl, sondern nur vereinzelte kleine bis mittelgrosse Stellen. Das Haarkleid kann stumpf werden, regeneriert sich jedoch in der therapiefreien Zeit wieder.
    Vergleich: Während unserer Therapie beides nicht aufgetreten. Nach Therapieende und mit dem Fellwechsel jedoch vereinzelte Spuren beobachtet. Sandra kannte stumpfes Fell von ihrem Dingo.

Weitere wichtige negative Nebenwirkung ist die Veränderung des Blutbildes. Durch das Einwirken der Chemo auf die Zellteilung wird das Immunsystem des Hundes stark beeinträchtigt. (Unterschied zur Humanmedizin: bei den Hunden wird das Immunsystem nicht auf null herruntergesetzt! ).
Aus diesem Grund ist der Hund für viele bakterielle und virale Erkrankungen anfälliger und sollte deshalb präventiv geschützt werden. Eine übertriebene Vorsicht sollte jedoch nicht vorgenommen werden, da das erwünschte Ziel dieser Therapie die Lebensqualität des Hundes nicht beeinträchtigen sollte. Mögliche Vorsichtsmassnahmen: bei Kälte nicht unnötig lange mit dem Hund draussen bleiben, besser öfter kürzere Spaziergänge vornehmen. Der Hund sollte mit anderen kranken Hunden nicht in direkten Kontakt treten, denn dabei könnte er sich schnell anstecken.
Die Temperatur des Hundes sollte stets gemessen werden. Die normale Körpertemperatur bewegt zwischen 38 und 39°C. Dies muss jedoch nicht als Regel gelten, denn ältere Hunde haben meist eine etwas niedrigere Körpertemperatur als jüngere, auch schwankt die Temperatur schon mal durch äussere Einflüsse. Die über lange Zeit beobachtete Temperatur meines alten Hundes ist daheim immer zwischen 37,4 und 37,6°C. Bei Aufregung (zB Tierarztpraxis) kann sich die Temperatur erhöhen und sollte einem keine Sorgen bereiten. Dies werden Dir auch Deine Ärzte mitteilen.

Desweiteren kann es im Rahmen einer Zytostatikabehandlung zur Schädigung verschiedener Organe wie der Niere, Leber, Herz und Lunge, sowie weiterer Organe.
Da auf der einen Seite die Gesundheit des Tieres durch eine vorgenommene Chemotherapie nicht allzustark negativ beeinflusst werden sollte, muss von Fall zu Fall entschieden werden, ob der jeweilige Hund diese Art der Behandlung gut verträgt oder nicht. Sie sollte auf keinen Fall weitergeführt werden, wenn die Lebensqualität des Tieres mehr in Mitleidenschaft gezogen wird als überhaupt nötig. Auf der anderen Seite haben wir es mit einer tödlich verlaufenden und aggressiven Krankheit zu tun, die mit einer Chemobehandlung recht erfolgreich gehemmt werden kann.
Es ist auch stets daran zu denken, dass die meisten Nebenwirkungen innerhalb weniger Stunden oder Tage nach der jeweiligen Behandlung eintreten; jedoch könnten sich Schäden auch nach Monaten bemerkbar machen.


9. Verlauf einer Chemobehandlung:

Vor der Verabreichung jeder Infusion mit dem jeweiligen Medikament wird ein Blutbild vorgenommen. Dadurch soll verhindert werden dass mögliche Komplikationen auftreten und gleichzeitig, dass sich Nebenwirkungen in Grenzen halten. Zeigt das Blutbild unerwünschte Veränderungen des Blutes, muss der TA dementsprechend handeln. Erholt sich der Körper des Hundes von der letzten Behandlung nicht gut, wird die Sitzung abgebrochen und der Patient bekommt an diesem Tag keine Chemo.

Ist das Blutbild okay, wird nun Kochsalzlösung (bzw: Ringerlösung) in die Vene injiziert und das Präparat vorbereitet (sprich verschiedene Medikamentkomponenten miteinander gemischt und auf das Körpergewicht des Hundes abgestimmt). Anschliessend wird das Medikament mit der Kochsalzlösungsinfusion ausgetauscht (d.h. der Hund wird nur 1x gepixt).

Der behandelnde Arzt muss während der Zugabe von Zytostatika stets anwesend sein, um bei einer spontan eintretenden Abwehrreaktion schnell handeln zu können. Jedoch treten solche fatalen Nebenwirkungen seltenst auf und man sollte im Normalfall nicht mit ihnen rechnen. Nichtsdestotrotz sehe ich bei diesem Aspekt die Wichtigkeit einer Tierklinik: ein solches Abwehren kann sich zB in Form vom Herzstillstand manifestieren. Dann ist schnelles Handeln oder gar eine Operation notwendig. Da meist gewöhnliche Tierärzte die komplexen Apparaturen nicht in ihren Praxen haben, würde für mich persönlich schon keine Chemobehandlung in einer Tierpraxis in Frage kommen.

Nach Verabreichung des Medikaments wird nochmals Kochsalzlösung verabreicht und fertig ist die Sitzung für die entsprechende Woche/ für die nächsten 14 Tage.
Ob diese Behandlung mit Kochsalzlösung oder gar die aufwendigen, zahlreichen Bluttests in jeder Tierklinik durchführt werden, kann ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit behaupten, jedoch fand ich unsere Behandlung schon richtig angesetzt.

Ein weiterer Punkt ist die Frage, ob man während der Behandlung bei dem Hund bleiben darf. Da Zytostatika für ein gesundes Organismus - wie bereits schon erwähnt - sehr gefährlich ist (krebserregend), wird in manchen Tierkliniken auf die Anwesenheit der Hundebesitzer verzichtet. In unserer Klinik jedoch war es mir erlaubt die ganze Zeit über bei meinem Hund zu bleiben, ihn zu beruhigen bzw. auf ihn aufpassen. Das empfand ich persönlich als sehr angenehm, da dies sicherlich im Sinne meiner Hündin war.
Die meisten Hunde fürchten sich vor dem Tierarzt und mit Sicherheit noch mehr, wenn das Hundefrauchen gar nicht anwesend ist; sie fühlen sich fremd und im Stich gelassen. Ausserdem war es mir somit möglich, auf die Infusion aufzupassen und mit einem Ständer (für die Infusion) durch das Zimmer zu gehen. Auch hier sehe ich eine grosse Notwendigkeit darin, dass ich anwesend war: ich konnte mich stets davon überzeugen, dass die Infusionsnadel richtig in der Vene sitzt und auch bleibt. Denn ein para-Verlauf ( = Medikament geht nicht in die Vene sondern im Muskelfleisch) bedeutet bei Zytostatika den sicheren Tod des Hundes. Passiert jedoch wirklich nur im blödesten Fall, ausserdem wird durch die Kochsalzlösung, die dann auch para laufen müsste, sofort angezeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist (Hund verhält sich sehr unruhig, Stelle kann anschwellen). Hier kann man noch vor der Medikamentverabreichung handeln. Die Kochsalzlösung stellt keine Gefahr in einem solchen Fall dar, sie wird vom Muskel resorbiert und hat keine Nebenwirkungen (ausser ein kleiner Schmerz an der Stelle).

Dies alle sind Faktoren, die mich persönlich davon überzeugt haben, sinnvoll gehandelt zu haben und während der Behandlung bei meinem Hund zu bleiben.


10. Beendigung der Therapie und den weiteren Verlauf:

Nach einer beendeten Therapie erwartet jedes Hundefrauchen, dass es für den Hund kontrollmässig oder gar medikamentös irgendwie weitergeht. Jedoch wird meistens nach Abschluss der Chemotherapie nichts mehr an dem Hund gemacht als nur alle 4 bis 6 Wochen eine Untersuchung der Knoten (durch Abtasten) vorgenommen.
Das kann einen Betroffenen schon abschrecken, weil man einerseits froh über das Ende der Therapie ist, andererseits drängt sich einem die Realität auf, dass eine Zeit des Bangens folgen wird. Man trägt diese Angst vor einem möglichen Rezidiv (= Rückfall) mit sich herum und niemand kann einem sagen, wann die Krankheit eine Remission (=Nachlassen der Symptome ohne Erreichen der Genesung) erfahren könnte; stets muss man für einen Rückschlag gewappnet sein. Natürlich hofft man leise und ganz still, dass das eigene Tier eines dieser Wunder ist, bei dem die Krankheit nur ganz spät ausbrechen wird, oder träumt sogar von dieser seltenen völligen Heilung…

Ich befinde mich mit meiner Hündin in der Phase nach beendeter Therapie. Da wir stets gute Erfahrungen oder zumindest keine gravierenden Nebenwirkungen während der medikamentösen Behandlung kennengelernt haben, sollte man von uns glauben, ein sehr glückliches Happy End erleben zu dürfen. Dies hatten wir auch ohne Zweifel am 31. März 2005, als die letzte Infusion verabreicht wurde.

Allerdings wendet sich das Blatt dieser Glückseeligkeit ziemlich schnell, wenn einem bewusst wird, dass das Schicksal ab nun ungehindert seinen Lauf nehmen kann. Der Hund steht unter keiner ärztlichen und wöchentlichen Kontrolle mehr und bekommt keine Medikamente, die den Krebs hemmen. Die ganze Situation und mein Verhalten erscheinen einem unbeteiligten Dritten etwas paradox, denn man erwartet von mir glücklich über den guten Verlauf der Therapie zu sein. Dem ist allerdings nicht so, ich habe grosse Angst vor einem möglichen Rezidiv. Ich bin mir relativ bewusst, dass der Hund nicht völlig geheilt wurde und der Krebs bei einem erneuten Ausbruch ungehindert und aggressiv zurückschlagen könnte.
Ich frage mich des öfteren, ob vielleicht nicht wir einer dieser glücklichen Wunder sein können, wo die Krankheit völlig geheilt wurde, aber diese Gewissheit habe ich nicht. Wann wir einen neuen Ausbruch erleben müssen, steht zwar noch in den Sternen geschrieben, aber fast sicher ist es, dann meine Hündin daran sterben wird. Die morgendlichen Kontrollen und das lange Abtasten kennt meine Maus sehr wohl und ist bei dieser Prozedur selber etwas unausgeglichen, da sie meine Anspannung spürt. Nach dem Vergewissern, dass alles noch beim Alten geblieben ist, fällt mir jeden Tag ein Stein vom Herzen.
Es wird ein sehr schwieriger Weg für mich werden, jedoch wünsche ich mir, dass er mir noch lange Zeit erhalten bleiben wird.

Zu erwähnen wäre noch, dass uns in der Klinik gesagt wurde, dass eine 2. Chemo unter Umständen in Frage kommen würde. Allerdings bin ich mir fast sicher, dass wir eine solche Alternative nicht mehr in Anspruch nehmen werden, denn meine Hündin wird immer älter und ich würde aus diesem Grund viel zu grosse Angst vor einer möglichen Unverträglichkeit und Nebenwirkungen haben.


11. Fragen zur Chemo:

In welche Form können Zytostatika verabreicht werden?
Da die Medikamente schnell in die Blutbahn des Hundes gelangen sollten, wird meist eine Infusion verabreicht. Diese ist einerseits schonender für den Magen und entfaltet andererseits ihre Wirkung auch besser: direkt im Blut. Auch treten Nebenwirkungen wie "sich übergeben" oder gar Magen- und Darmblutungen durch die Zufuhr des Medikaments in dieser Verab-reichungsform nicht so häufig auf (wie bei Verabreichung von Tabletten).

Die Tabletten haben oft den Nachteil, dass sie den Magen- und Darmtrakt sehr beeinflussen. Aus diesem Grund muss das Tier vor der Vergabe der Medikamente gut vorbereitet werden: grosse Zugabe von Wasser vor und nach der Einnahme. Und trotz dieser Prozedur treten nicht selten schlechte Nebenwirkungen auf: Hund übergibt sich, hat Durchfall und frisst schlecht.
Ausserdem können manche Medikamente gar nicht in Tablettenform verabreicht werden, da sie entweder lichtempfindlich oder sich aber in einer bestimmten flüssigen Form befinden müssen.

Kann eine Therapiebehandlung ohne Nebenwirkungen unterbrochen werden?
Ja, die Therapie wird vom Arzt unterbrochen, wenn sich eine Unverträglichkeit einstellt und es dem Hund nicht gut geht. Jedoch sollte man nicht denken, dass man die bereits durchgeführte Therapie umsonst angefangen hat, denn es ist zB auch so, dass die Knoten in der ersten 24 Stunden nach der Schockbehandlung vollständig zurückgehen! (in 80% aller Fälle; bedeutet allerdings noch keine Heilung!). Die restlichen 20% aller Hunde werden nach den weiteren ersten Behandlungen auch knotenfrei.

Was kostet eine solche Behandlung?
Die Behandlung eines Hundes mit Chemotherapie ist leidergottes nicht allzu billig. Dies ist ein wichtiger Faktor, der vor Beginn einer Therapie mit dem behandelnden Arzt durchgesprochen werden sollte.
Der Betrag liegt im Durchschnitt bei etwa 2.500 €, kann aber aufgrund der auftretenden Komplikationen oder Infektbehandlungen nach oben steigen.
Die Medikamentpreise variieren von Medikament zu Medikament, denn wie ich bereits schon erwähnt habe, stellt die Chemotherapie eine Art Medikamenten - Cocktail dar. Somit gibt es keinen festgelegten Betrag, den das Frauchen immer mit in die Praxis nehmen kann.
Hinzu kommen natürlich noch die aufwendigen Untersuchungen und das Labor mit den Blutauswertungen.

Manche Kliniken bieten eine Finanzierungsmöglichkeit an, jedoch meist nur dann, wenn sich die Kosten weit über die geplanten Ausgaben belaufen. Also: fragen loht sich!

Muss bei einer Chemotherapie auf eine besondere Ernährung des Hundes geachtet werden? Nein, während der Chemotherapie sollte die Ernährung des Hundes nicht allzu sehr auf dem Kopf gestellt werden. Das Immunsystem des Tieres (unter Behandlung) ist sehr in Mitleidenschaft gezogen und sollte (wenigstens in diesem Punkt) nicht noch zusätzlich in Anspruch genommen werden. Allerdings ist es natürlich von Vorteil, wenn der Hund vor der Erkrankung eine gesunde Ernährungsweise kennengelernt hat und wenig Kohlenhydrate zu sich genommen hat.
Ein wichtiger Punkt bei jeder Krebsart sollte jedoch beachtet werden: Süssigkeiten stellen sozusagen "Nahrung für den Krebs" dar. Sie schaden weil sie sich in viel Kohlenhydratsmasse umwandeln.

Ich persönlich habe leider nicht viel Ahnung über die Ernährung bei Hunden mit Krebs, weil ich mich für die Chemotherapie entschieden habe. Was allerdings nicht heissen mag, dass ich nicht viel Recherche in der Richtung betrieben habe. Eine gute Seite kann ich euch hier wärmstens empfehlen: surf.agri.ch/dierauer/Ernaehrung_Krebs.html .

Da die Chemotherapie oft mit Cortisonpräparaten unterstützt wird (namentlich: Prednisolon), haben die Hunde mehr Hunger und einen wahrsinniger Durst. Dies natürlich nur wenn sie keine Appetitlosigkeit durch die Chemobehandlung erleiden müssen. In solchen Fällen sollte auf die Menge des Futters sehr geachtet werden, denn sie tendieren in dieser Zeit wirklich dazu sehr viel fressen zu wollen.

Für diejenigen jedoch, die keine Chemotherapie in Betracht ziehen, kommt eine gesunde Ernährung des Hundes sehr wohl in Betracht (dazu siehe vorheriger Link).
Allerdings gestaltet sich die Suche nach gutem Informationsmaterial in Richtung Ernährung für krebskranke Hunde des Öfteren komplizierter als gedacht. Deswegen wäre ich über weitere Vorschläge mit informativen Quellen sehr dankbar, da ich wie ihr auch, mit dieser Krankheit noch eine recht lange Zeit beschäftigt bleiben werde.
Allerdings gilt die auch hier die allgemeine Regel, dass eine gesunde Ernährung dem Hund nie schaden kann, wenn man wenige Ausnahmen beachtet.

Text und Fotos stehen unter Copyright von Lisa und dürfen ohne deren persönliche Zustimmung nicht weiter verwendet werden!


Möchtest Du Feedback zu diesen Ausführungen hinterlassen,
so kannst Du dies gern per M a i l tun.

An Lisa: ganz grosses Danke für Deine Mühe!!! An jeden, der dies hier gelesen hat, weil sein Hund an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist: Dir möchte ich ganz viel Mut, Zuversicht und Glück wünschen. Auf das Du noch viele, glückliche Jahre mit Deinem vierbeinigem Liebling zusammen bleiben kannst, trotz der Diagnose Krebs.

Diese Ratschläge sollen bitte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen, sie sollen nur zur Erkennung der verschiedenen Krankheiten dienen und bei kleinen Wehwehchen eine mögliche erste Hilfe aufzeigen. Haftung übernehme ich dafür keine !


Sammlung von Links, die sich mit dem Thema Krebs bei Hunde befaßen. Zum Teil sind auch englischsprachige dabei oder Links aus dem Humanbereich, aber nichts desto trotz ist man ja meist froh, wenn man mehr über die Krankheit erfahren kann.

Lymphdrüsenkrebsforum mit dem Schwerpunkt Mycosis fungoides:
www.mycosis-fungoides.de

www.dcavm.org: engl.
www.dcavm.org/02june.htm

www.marvistavet.com: engl. Info zu Vincristin
www.marvistavet.com/html/vincristine.html

Kritische Tiermedizin:das maligne Lymphom bei Hunden
www.kritische-tiermedizin.de/2007/Das_maligne_Lymphom_des_Hundes.html

Kompetenznetz Maligne Lymphome: www.lymphome.de (zwar für Menschen, aber auch für uns Tierhalter interessant)
www.lymphome.de

Krebs-Kompass: www.krebs-kompass.de (zwar für Menschen, aber auch für uns Tierhalter interessant) www.krebs-kompass.de